Nach dem Bau von PSO und der „Waterworld“ (—> Die ist leider noch nicht dokumentiert, daher kann ich dazu noch nicht schreiben), habe ich nun einen Plan für ein grösseres Bauprojekt gefasst. Ich werden das LEOG Set 75159 Death Star UCS als Raumbasis umbauen. Die Raumbasis kommt dann im Gamma-System (Stern RX J1856) zum Einsatz, um das Ausbeutungspotential eines Neutronensterns zu erkunden.

Die Idee ist dabei, die Grundstruktur vom Set 75159 zu übernehmen und dann aber die einzelnen Räume im ClassicSpace Stil einzurichten, z.B. mit einem kleinen Hanger für ein Forschungsschiff, natürliche viele Antennen und Sensoren, Labore, Messtationen, Forschungseinrichtungen, Mannschaftsquartiere, Lager usw.

Das das Set ziemlich gross ist und ich kaum passende Teile habe, wird dies erstmals seit langem wieder ein digitales Model. Ich planen die wesentlichen Elemente in Stud.io zu entwickelnd und dann im Lauf der Zeit die Teile zu kaufen und zu bauen.

Im Augenblick bin ich damit beschäftigt, das Set 75159 in Stud.io aufzubauen und dabei werden auch schon einige Dinge angepasst.

Update

Während ich die Grundstruktur aufbaue, habe ich bereits angefangen, das Farbschema zu ändern und die ersten Räume der unteren Ebene zu gestalten:

  • Kleiner Hanger für einen SunHopper
  • Heliophysics Labor weit der Möglichkeit, Materialproben, die der SunHopper oder Sunclipper mitgebracht haben, zu analysieren
  • Antennenanlage
  • Einfach mehr Antennen

Fertig

So während meiner Ferienwoche im November konnte ich das Stud.io-Modell fertig stellen. Insgesamt hat das digitale Modell 4092 Teile und ist damit mein bisher größtes MOC. Aber mit der Vorlage ist es nicht überraschend:

Die StarBase ist fertig und einsatzbereit!

Die Raumstation verfügt über

  • Auf dem untersten Deck ein Lagerraum
  • Ein Helio-Physik-Labor auf dem ersten Deck
  • Ein Hanger für den SunHopper
  • Der Hauptreaktor
  • Eine steuerbare Antenne
  • Die große Antennengruppe
  • Crew-Unterkünfte mit Schlafkojen, Schließfächern, Aufenthaltsraum, …
  • Hauptantenne mit Steuercomputer
  • Ein Hanger für den NeutronJet
  • Kontrollzentrum der Raumstation
  • Steuerbare Helio-Physik-Antennen
  • Droiden-Reparatur-Werkstatt
  • Tagungsraum
  • Kontrollraum für die Hauptantenne

Natürlich ist die Raumstation dem ursprünglichen Modell sehr ähnlich, hat die gleiche Raumaufteilung und auch die Raum-/Deckgrößen sind gleich, die Räume wurden einfach anders ausgestattet.

Unterdeck

Abgesehen vom Farbschema hat sich im Unterdeck im Vergleich zum Original wenig geändert. Vielleicht füge ich noch ein paar Container, Teile beim Bau, Roboter etc. hinzu, vielleicht ein kleines Auto oder ein kleines Segelflugzeug, wir werden sehen

Deck 1

Das große Antennendeck besteht aus zwei Antennenstreifen und einigen kleineren lenkbaren Seitenantennen. Die Antennengruppe wird hauptsächlich zur Aufzeichnung der Gravitationswellen des Neutronensterns verwendet. Dies dient vor allem dazu, physikalische Prozesse innerhalb von RX J1856 aufzuzeichnen. In möglicher Kombination mit anderen Antennen der StarBase, die in verschiedenen Wellenlängen des Spektrums messen, erhält das Wissenschaftsteam täglich ein besseres Verständnis von RX J1856.

Die Antennensteuerung und -kalibrierung geschieht durch Hochleistungscomputer von der Plattform im hinteren Deckbereich. Die aufwendige und dedizierte Steuerung durch ein einiges Computersystem is notwendig, um die geringste Schwankungen im Raum-Zeit-Kontinuum zu erkennen.

Die Analyse des Datums wird im Helio-Physik-Labor durchgeführt.

Hinweis: Das Bild der Pläne gibt eine irreführende Ansicht, jeder Arm des Arrays wird miteinander verbunden sein.

Das Helio-Physik-Labor führt die verschiedenen Simulationen und Ergebnisanalysen durch, die vom AntennenArray eingehen.

Es ermöglicht die Analyse von Proben aus dem Restmaterial der Supernova, die den Neutronenstern bildet. Die Proben werden mit dem SunHopper gesammelt, und leistungsstarke Massenspektrometer im Helio-Physik-Labor können sie auf atomarer Ebene zerlegen und eine vollständige Geschichte der Elemente liefern. Und es scheint, dass der Staub im NeutronStar-System wertvolle Materialien enthält, die verarbeitet werden können.

Und Erste im Helio-Physik-Labor durchgeführte Simulationen zeigen, dass der Neutronenstern zur Energiegewinnung genutzt werden kann. So könnte eine Bergbau-Raumstation, die den Staub und kleine Trümmer, die noch durch das System schweben, „erntet“ und verarbeitet, Realität werden.

Der Hauptreaktor versorgt die Raumstation mit Energie. Da es im Augenblick noch keine einfache Möglichkeit gibt, den Neutronenstern zur Energieerzeugung zu nutzen, wird die Raumstation mit einen Fusionsreaktor mit Energie versorgt. Die Reaktoren der neusten Generation sind ziemlich kompakt, wartungssarm. Daher kann der Reaktor von Kontrollraum aus überwacht und gesteuert werden.

Um den Neutronenstern besser untersuchen zu können, wird von der StarBase aus auch ein SunHopper betrieben. Der SunHopper hat einen speziellen Hanger, der Reparaturen und Auftanken ermöglicht. Die rotierende Plattform ermöglicht den Zugang zum SunHopper bzw. erleichtert das Landen und Starten des SunHoppers. Die Annäherung an den Hangar wird von den beiden Anflugradaren (graue Schüssel mit grünen Sendern) gesteuert, da eine Kollision so weit weg von zu Hause natürlich verheerende Auswirkungen hätte. Wenn der SunHopper Proben gesammelt hat, können diese sofort zum HelioPhysics Lab nebenan zur Analyse transportiert werden. Die Missionen werden im Prinzip vom Hauptkontrollraum aus gesteuert.

Deck 2

Die Hauptantenne ist das Hauptinstrument der StarBase und dient zur Untersuchung der Neutronensterns. Die Antenne erlaubt es den Stern in verschiedensten Frequenzbereichen abzutasten. Gleichzeitig ist die Hauptantenne aber auch ein aktives Instrument, welches den Stern mit verschiedensten Frequenzen bestrahlt und die entsprechenden Echos analysiert. Durch die Grösse und die vielfältigen subaperturen erreicht die Hauptantenne ein bisher nie erreicht Auflösung über ein riesiges Spektrum.

Allerdings müssen die verschiedensten Subaperaturen, Empfänger und Sender aufwendig mit einander synchronisiert werden. Dies geschieht durch spezielle Computer, die direkt hinter der Antenna angebracht sind, um die Verzögerungen der Signale und entsprechende Regelung ohne Zeitverluste durchzuführen.

Die Antennensteuerungen befindet sich im Deck über der Antenne.

Erfasst und ausgewertet werden die Messergebnisse in der Hauptzentrale.

Zusätzlich zum SunHopper wurde der NeutronJet gebaut. Dank der speziellen Form und der besonderen Bauweise kann der NeutronJet sehr viel dichter an den Neutronenstern heranfliegen als der SunHopper. Dadurch wird er aber meistens auf hochgradig verstrahlt und muss aufwendig dekontaminiert werden. Der Kran stellt sicher, dass der Boden usw nicht weiter kontaminiert wird. Die Bodenluke erlaubt es, allfällige Proben direkt im Helio-Lab zu analysieren.